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Italienische Namen gehen einem stets ins Ohr – doch hinter dem wohlklingenden „Dievole“ steckt mehr: knapp ein Jahrtausend Geschichte – an deren Anfang zwei Brüder sechs Silbermünzen, drei Brotlaibe und zwei Hähne für Dievole (wohl von „dio vuole“, d. h. Gott will) für das Land bezahlten. Heute, exakt 922 Jahre später, schwingt der Name „Dievole“ noch genauso sonor zwischen Pinien und Weinstöcken, wenn man Einheimische kurzerhand nach dem Weg zum Gutsbesitz fragt – während viele andere toskanische Güter heute die Namen ihrer neuen Eigentümer aus Mailand, Zürich oder Frankfurt tragen. Denn die Mezzadria, eine Art Feudalsystem, hat die italienische Landwirtschaft bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts geprägt. Viele Bauern wanderten in Industrieregionen und Städte ab, Häuser verfielen, den Großgrundbesitzern fehlten die Arbeitskräfte. So verkauften viele ihre Ländereien an Ausländer, etwa an reiche Norditaliener, Schweizer oder Deutsche. Die neuen Eigentümer steckten viel Geld in ihre Anwesen, sie restaurierten sie liebevoll, und erschlossen mitunter auch neue Geschäftszweige wie den Qualitätsweinbau oder die Hotellerie. Nicht zuletzt deshalb erstrahlt die herrschaftliche Villa Dievole – im Mittelalter noch von einem Florentiner Adelsgeschlecht als privater Landsitz genutzt – in neuem, aber historisch authentischem Glanz. Inmitten einer der betörendsten europäischen Kulturlandschaften thront sie quasi auf einem Hügel des Chianti Classico bei Vagliagli – umringt von Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäumen und Weinstöcken. Heute ist sie ein Viersternehotel, das sich den unvergleichlichen Charme und den historischen Charakter eines mondänen Toskana-Landhauses aus jener Zeit bewahrt hat. Renoviert und mit Vollausstattung weiß das Haupthaus des Gutsbesitzes auch stilistisch zu überzeugen. So kann man sich als Gast leicht ausmalen, wie es sich anfühlen muss, ein Gutsherr zu sein, der – gerade von der anstrengenden Wildschweinjagd ins Landgut zurückgekehrt – bei einem Glas Rotwein vor dem offenen Kamin ausspannen will. So etwa in der herrschaftlichen Suite Dievole Novecento, einer 200 m2 großen Ferienwohnung, die nicht nur mit allen Extras aufwarten kann, sondern auch einen schier endlosen Blick auf die toskanischen Weinberge gewährt. Neben dem Gästeangebot in der Villa verteilen sich die insgesamt 28 Suiten und Doppelzimmer auf weitere vier Wohnhäuser: auf das Casa Dievolino, einst als privates Gästehaus genutzt, bietet es heute 220 m² toskanische Wohnkultur pur für bis zu zehn Personen und ist somit das ideale Refugium für eine Großfamilie oder für einen gediegenen Urlaub im Freundeskreis. Das Casa Limonaia ist de facto eine 120 m² große Suite, die mit einem Mix aus modernen und traditionellen Stilmitteln – etwa einem Schlafzimmer mit offenem Kamin und einem Bad mit Whirlpool und Massagedusche – zu begeistern weiß. Dievoles ehemaliges Jagdhaus wiederum – Casa Olivo genannt – liegt gleich gegenüber der gutseigenen Hauskapelle und wartet heute mit geräumigen Doppelzimmern auf, die viel Komfort für zwei Personen bieten. Das Casa Colombaio ist hingegen eine völlig neu ausgebaute Landhausgruppe in erhabener Lage, mit geräumigen Appartements und mit einem einzigartigen Ausblick auf das Weingut. Zwei Panoramapools ergänzen die exquisite Hotelanlage, zudem bieten ein Frühstücksrestaurant in den ehemaligen Stallungen von Villa Dievole, eine Bar und ein À-la-carte-Restaurant alles, was man für echtes „Dolce far niente“ braucht.

Dievole-Urlaubspaket

„Giorni Toscani“: 4 Ü (HP), Frühstücksbuffet und abends toskanisches 3-Gänge-Menü (Getränke nicht inkludiert), Begrüßungsgetränk, eine spezielle Flasche Wein, Andenken zum Mitnehmen, geführte Weindegustation in Dievoles Weinwelt, 2 Eintrittskarten für den Dom von Siena – Preis: im DZ Superior für 2 Pers. ab 950 Euro, in der Suite Villa für 2 Pers. ab 1110 Euro

Hotel & Wine Resort Villa Dievole****
Loc. Dievole 6/Vagliagli
53019 Castelnuovo Berardenga, (Siena)
Telefon: +39 0577 32 26 32
Fax: +39 0577 32 10 18
www.villa-dievole.com 
villa.dievole@dievole.it 

Diese Meldung ist cube travel freundlicherweise von der Touristikdepesche zur Verfügung gestellt worden.

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